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Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

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    Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

    Hey Leute,

    ich habe ziemliche Probleme Farben auf der Nasspalette zu mischen. Mische ich 2 oder 3 Farben zu meinem gewünschten Farbton zusammen entsteht einer immer größer werdende Fläche. Ich habe also dann eher einen dünne Farbfilm verteilt über 1/3 der Palette. Male ich dann mit der Farbe eine zeitlang trocknet der dünne Film etwas an. Dann kann ich wieder ganz von vorne anfangen den Farbton anzumischen. Ich habe mal probiert auf dem selben Bereich den Ton mit etwas mehr Farbe erneut anzumischen und dadurch ist mir dann das ganze Butterbrotpapier durch gewesen und ich habe auf dem Zewa Papier gemischt : Auch eher suboptimal.

    Ich vermute ich mache irgendwas falsch aber zum Farben mischen erscheint mir da irgendwie so eine Plastikpalette mit kleinen Fächern gerade besser - zumindest wenn man eine größe Menge Farbe mischen will (für z.B. mehrere Figuren)? Wobei die Farbe da vermutlich ziemlich schnell eintrocknet?

    Jemand eine Idee was ich falsch mache?
    Zuletzt geändert von Blank23; 27.05.2019, 21:46.

    #2
    AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

    Warum machst Du die Fläche so riesig? Du kannst auch auf kleinem Bereich mischen.
    Wenn Du die Farbe dünn auf die halbe Palette verteilst ist klar das die trocknet. Da hilft auch eine Nasspalette nicht viel.
    Schau mal z.B. hier. So ab 5:30 siehst Du wie er mischt.

    https://www.youtube.com/watch?v=lXH-Tml1ltc

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      #3
      AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

      Das Problem kenne ich leider auch. Ich bekomme es nicht hin, beim Mischen dann auf einer kleinen Fläche zu bleiben. Da ich aber eh meist nur eine Sitzung mein Papier nutze, hab ich das für mich als gegeben hingenommen :jeck:
      Heute kleb' ich, morgen grundier' ich und übermorgen bemal' ich der Königin ihr Kind!

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        #4
        AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

        Sind die Farben schon verdünnt wenn du mischt? Wenn die unverdünnt sind, und dann noch verteilt, dann trocken die schon recht schnell.
        Butterbrotpapier würde ich nicht nehmen. Da lösen sich Fasern und die hast du dann auf der Mini. Nimm Backpapier. Dann sollte das Papier satt im Wasser liegen. Statt Zewa nehman die meisten wohl eher Schaumstoff, weil da mehr Wasser drin steht. Das Papier sollte sich auf dem Wasserfilm verschieben lassen. Und komplett von unten im Wasser liegen.

        Farben mischen und das Verhalten ist eine Sache für sich. Das ist mMn die ständige Lernaufgabe für uns. Das Verhalten der einzelnen Farben ändert sich je nach Hersteller und je nach verwendeter Farbe ständig. Da rumzuexperimentieren bleibt nicht aus.
        Die Welt sollte mehr so sein wie meine Filterblase.

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          #5
          AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

          Zitat von Farbpumpe Beitrag anzeigen
          Warum machst Du die Fläche so riesig? Du kannst auch auf kleinem Bereich mischen.
          Wenn Du die Farbe dünn auf die halbe Palette verteilst ist klar das die trocknet. Da hilft auch eine Nasspalette nicht viel.
          Schau mal z.B. hier. So ab 5:30 siehst Du wie er mischt.

          https://www.youtube.com/watch?v=lXH-Tml1ltc
          Danke für das Video!

          Weil ich einen großen Tropfen Farbe genommen habe und diesen dann komplett mit zwei weiteren Farben (grau und braun) mischen wollte. Ich wollte also keinen Verlauf erstellen sondern einen kompletten Farbton zusammenmischen. Ich habe dafür etwas mehr Farbe genommen, weil ich damit eigentlich mehrere Figuren nacheinander bemalen wollte (Haut).

          Um die Farben ordentlich ineinander zu vermischen, verteilt sich das ganze dann aber irgendwie auf immer größerer Fläche :

          In dem Video hat er sehr winzige kleine Tropfen verwendet. Meine waren eher 5x so groß. Mischt man die dann kreisförmig zusammen entsteht eine recht große Fläche.

          Vermutlich ist das auch schon mein Fehler? : Eher ganz kleine Mengen verwenden?

          Ich muss auch dazu sagen, dass ich noch keinen wirklich praktischen Pinsel zum Mischen gefunden habe. Habe bisher so billige Dinger von Edeka genommen, die ziemlich weich sind. Die werden also ganz schön breit wenn man da mal ein bisschen gröber mischt.

          Zitat von Butch Beitrag anzeigen
          Sind die Farben schon verdünnt wenn du mischt?
          Ja, habe schon direkt ein bisschen Wasser dazugegeben.

          Backpapier hatte ich getestet aber das hat überhaupt nicht funktioniert - vermutlich lag es an der Marke? Hatte auch mal einen Test gemacht, weil die Farben sehr schnell eingetrocket sind: Habe das Papier auf den durchtränkten Zewa's liegen gelassen und dann mal einen kleinen Fetzen Zewa draufgelegt und 5-10 Minuten angepresst und da kam absolut nichts durch an Feuchtigkeit. Deswegen bin ich auf Butterbrotpapier gewechselt, weil da gut Feuchtigkeit durch kommt.

          Ganz sooo schnell trocknen mir die Farben gar nicht mal an, aber ein weiteres Problem ist auch, dass wenn der Farbfilm so dünn ist, dieser auch schnell verwässern kann durch die Feuchtigkeit von unten. Zumindest hatte ich das manchmal.

          Glaube mein Hauptproblem ist einfach das Mischen von einer etwas größeren Menge Farbe ohne das ein riesen See entsteht und zum anderen das "Nachmischen". Also wenn die gemischte Farbe knapp wird nochmal ein bisschen was dazuzugeben und erneut anzumischen an selbiger Stelle ohne dass sich das Papier auflöst :

          Zitat von Butch Beitrag anzeigen
          Dann sollte das Papier satt im Wasser liegen. Statt Zewa nehman die meisten wohl eher Schaumstoff, weil da mehr Wasser drin steht. Das Papier sollte sich auf dem Wasserfilm verschieben lassen. Und komplett von unten im Wasser liegen.
          Oh, ok, werde ich mal ausprobieren. Hatte es bisher so gemacht: 2 Lagen Zewa in die Palette, Wasser draufgießen, kurz warten, Wasser abgießen und Brotpapier drauf. Also das Wasser habe ich immer komplett abgegossen.
          Zuletzt geändert von Blank23; 28.05.2019, 17:01.

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            #6
            AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

            Backpapier hat bei mir auch meistens den Effekt, das es nicht wirklich Wasser durchlässt. Meist ist es beschichtet. Ich nutze in der Regel Butterbrotpapier und da hatte ich noch keine Fasern, die sich lösen. Ich nutze das Gut&Günstig Brotpapier von Edeka von der Rolle. Die hält schon ewig. Zudem behaupte ich, dass das Papier von der Everlasting Wet Pallete (die ich jetzt auch habe) fast identisch ist. Wenn ich schnell was malen und nicht lange sitze, dann nehme ich das Butterbrotpapier und nicht das gute Papier der EWP. Einziger Unterschied, das Butterbrotpapier lässt teils Farbe bis zum Schwamm durch, wenn es länger in der Palette liegt.Mein Schwamm hat daher ein paar Farbtupfer :jeck:

            Ich hab meinen Thread gefunden. Schau mal hier rein:
            https://www.das-bemalforum.de/showth...hlight=palette
            Zuletzt geändert von Elektroschnitzel; 29.05.2019, 10:52.
            Heute kleb' ich, morgen grundier' ich und übermorgen bemal' ich der Königin ihr Kind!

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              #7
              AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

              EDIT: Doppelt..
              Zuletzt geändert von Blank23; 29.05.2019, 11:53.

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                #8
                AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                Zitat von Elektroschnitzel Beitrag anzeigen
                Ich hab meinen Thread gefunden. Schau mal hier rein:
                https://www.das-bemalforum.de/showth...hlight=palette
                Danke, den Thread hatte ich zwischenzeitlich auch gefunden Ist scheinbar gar nicht so einfach bzw. bei jedem anders.. :D

                Ich habe auch das Gut&Günstig Brotpapier von Edeka aber irgendwie löst sich das bei mir tatsächlich ziemlich schnell auf vor allem wenn das Papier schon eine Weile auf dem Schwamm liegt.

                Ich habe auch gestern mal ein Foto von der Palette gemacht nachdem ich "fertig" war:



                Bei dem großen Fleck unten hat sich schon ein Loch gebildet :

                Der schwarze Fleck oben rechts war mal ein Klecks Schwarz der sich so langsam verflüchtigt hat.

                Hatte diesmal versucht kleinen Mengen anzumischen. Wenn der Farbton aber noch nicht stimmt, muss ich aber natürlich immer mehr Farbe dazugeben wodurch die Fläche immer größer wird Vielleicht sollte ich einfach mal eine Dry Palette ausprobieren zumindest zum Auftragen der Grundfarben. Die Palette ist auch ziemlich klein sodass ich oft das Papier wechseln muss, wenn ich weitermachen will.

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                  #9
                  AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                  Sieht von den Farbpfützen für mich normal aus.

                  Mein Butterbrotpapier (speziell aus der Schweiz, Glaube ist alles) lässt jetzt auch nicht so ganz richtig Wasser durch. Für mich passt es. Wie geschrieben, das ist ja auch alles Erfahrungssache. Ich hatte Papier der neuen Greengrass Nasspalette. Da kommt Feuchtigkeit durch, für mich hat das aber irgendwie nicht gepasst.

                  Du kannst aber beruhigt sein: wie shcon geschrieben, das ist alles eine ziemlich Erfahrungssache. Und bis man das findet, womit man am liebsten malt, kann es etwas dauern. Es gibt da keinen Königsweg.
                  Die Welt sollte mehr so sein wie meine Filterblase.

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                    #10
                    AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                    Verstehe, dann probiere ich einfach noch etwas damit rum. Hatte gestern auch nochmal Backpapier ausprobiert aber das diesmal auch von oben "eingeweicht".

                    Aber es klingt so als ob hier kaum jemand eine Dry Palette benutzt?

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                      #11
                      AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                      Ich finde das Papier von Stay Wet Palette Daler Rowney super. Nutze das einfach in einer Nasspalette mit 3 Schichten Zewa. Es reißt nicht und es lösen sich keine Fasern.
                      Detailed Painting & Basing-Tutorials: Patreon.com/Oliver_Spaeth

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                        #12
                        AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                        @Honour.Guard: Machst du das wie beschrieben auch vorher in warmen Wasser arbeitsbereit? Ich hab das auch, aber irgendwie verläuft die Farbe da arg bei mir und ich hab nachher keine richtige Farbe mehr...

                        Mir ist das Butterbrotpapier vom Edeka noch nie gerissen.

                        Die Größe war mir der Grund, warum ich die XL Version der EWP gekauft habe. Da reicht der Platz erstmal ne Weile :D
                        Heute kleb' ich, morgen grundier' ich und übermorgen bemal' ich der Königin ihr Kind!

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                          #13
                          AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                          Zwing Dich einfach mal dazu, beim mischen nicht größer als z.B ein 2 oder 50 Cent-Stück zu werden. Das geht!
                          Anfangs habe ich auch immer große Flächen erzeugt, aber wenn man vorsichtig mischt, kann man die Fläche klein halten.
                          Also nicht wild mit der ganzen Pinsellänge hin und her wischen, sondern vorsichtig mehr mit der Spitze rühren.
                          Später werden die Flecken bei mir länglich, weil ich die Farbkleckse in eine Richtung mit immer mehr Wasser immer dünner mische.

                          Zu Anfang mache ich von jeder Farbe einen Tropfen auf die Palette, von denen ich dann nach und nach etwas zu den Mischpfützen hinzufüge, bis es passt.
                          Das sieht dann so aus. Oben die Farben direkt aus den Flaschen, unten die daraus gemischten Töne:




                          Wenn Du mit dem Brotpapier nicht klarkommst, versuch doch einfach mal Backpapier. Liegt doch eh in der Küche.
                          Durchgewischt habe ich das Papier noch nie.
                          Auch sieht Dein Spüllappen relativ trocken aus. Wie meinte GeOrc mal auf einem Workshop zu mir: "Das nennt sich Nass-, und nicht Feuchtpalette!" :mrgreen:
                          Früher hatte ich ein Stück Schaumstoff als Wasserspeicher. Ging gut, bis mir die Brotdose platzte und ich auf einem Maltreffen mit Zewa improvisieren musste. Seit dem bin ich dabei geblieben (4 Lagen, bzw. ein Blatt doppelt gefaltet), weil sich darin kleine Kuhlen bilden, die die Farbe zusammenhalten. Funktioniert für mich besser.

                          Es gibt auch noch Fertigpaletten, aber die habe ich nie ausprobiert.

                          Auch nach Tagen(!) kann eine Palette noch funktionieren. Hier noch meine alte Schaumstoffkiste (mit kleinen Klecksen :blabla. Du siehst, wie viel Wasser da drin ist. Bis Oberkante Schaumstoff.



                          :hello:

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                            #14
                            AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                            Große Mengen (so wie du schreibst) mische ich gar nicht auf der Palette sondern z.B. in einer leeren Toffefee Packung.
                            Wenn du bei ca. 50% Wasser bist trocknet es dir über Stunden nicht ein. Wenn du den Farbton wieder brauchst hast du ja eine eingefärbte Mulde und kannst da ziemlich exakt den selben Ton anmischen.

                            Grüße
                            Willst du glücklich sein für eine Nacht, dann betrink dich.
                            Willst du glücklich sein für drei Tage, heirate.
                            Willst du glücklich sein für ein Leben, schaff dir Farben und Pinsel an.
                            (Angepasstes japanisches Sprichwort)

                            Kommentar


                              #15
                              AW: Probleme beim Farbenmischen auf der Nasspalette

                              Erstmal: Herzich willkommen im Forum :grin:

                              Falls du mal was ganz exotisches ausprobieren möchtest, könntest du mal die Eispalette testen. Die benutze ich. Man nehme eine flache Metallpalette (gibt`s im Künstlerbedarf), umwickle sie mit Alufolie und packe sie auf einen dicken, fetten gefrorenen Kühlakku. Schaut so aus, wenn es fertig ist:



                              Das hält ungefähr 2 Stunden. Danach werden die Farben wässrig oder fangen an einzutrocknen. Zwischendurch muss man sie auch manchmal wenigstens etwas umrühren. Die Alufolie kann sehr lange drauf bleiben, also Monate, wenn sie nicht beschädigt wird und man braucht die Alufolie dann am Ende der Malsession nur mit feuchtem Küchenpapier sauber wischen. Kostet kaum was und funzt ganz gut. Du solltest dir dann aber 2 dicke Kühlakkus zulegen, damit du wechseln kannst wenn du mal 4 Stunden oder länger malen willst. Größere Mengen Farbe kann man sich in der grossen Vertiefung in der Mitte der Palette anmischen und wenn es noch mehr Farbe sein soll dann am besten in eine Leerflasche von Vallejo füllen. Dann ist jede Palette zu klein dafür.
                              Sergio Walgood - Timeshift Lapse
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                              Meine wichtigsten Tutorials:

                              Blending Tutorial Teil 1a - Theorie und Wissen

                              Blending Tutoiral Teil 1b - Farben mischen

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