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Es lebe die Mittelmäßigkeit!

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    Es lebe die Mittelmäßigkeit!

    Einer der Youtuber denen ich folge ist Atom Smasher aka Tabletop Minions. Seine aktuelle Folge geht über einen Artikel in dem es darum geht, dass der Drang nach Perfektionismus der freudigen Ausübung eines Hobbies entgegen steht. Sehr nett an dem Artikel finde ich, dass als Bild am Anfang ein Miniaturenmaler abgebildet ist.

    Ich konnte so etwas mitunter shcon an Leuten sehen. Früher auch an mir. Mittlerweile bin ich ja echt entspannt geworden. Beim Malen und Basteln (meinem Haupthobby), aber auch beim Klettern und Surfen, Gitarrespielen und Singen bin ich mittlerweile echt zufrieden mit meinem Level. Ich entwikel mich gerne weiter, aber in den letzten Jahren bin ich da sooo entspannt geworden.
    Vielleicht haben mir da auch ein paar schlime Jahre geholfen, in denen ich kaum etwas anderes tun konnte als 20 verschiedene Arten von Schmerz aufzuzählen die ich den Tag über habe.

    Was mir so beim Nachdenken über das Video noch aufgefallen ist, ist dass es in unserer Community eigentlich auch sehr entspannt zugeht. Damit meine ich jetzt die Leute hier im Forum, die ich regelmäßig bei Maltreffen etc. treffe. Irgendwie scheinen die meisten doch sehr zufrieden mit sich und ihrem Schaffen zu sein. Ich muss sagen, das ist wohl auch einer der Gründe, warum ich mich in unserer kleinen Szenen-Blase so wohl fühle.

    Wie steht's bei euch?

    Der Artikel: In Praise of Mediocrity

    Und Onkel Smasher:
    Die Welt sollte mehr so sein wie meine Filterblase.

    #2
    AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

    Strebsamkeit ist gut, hat mich aber oft daran gehindert Dinge überhaupt fertig zu bekommen. Besonders beim Malen Man kann immer wieder korrigieren oder neu machen bis man ein Ergebnis hat das einen zufriedenstellt aber das hält auf und zehrt an der Motivation.
    Ich wollte meine Dust Armee immer perfekt bemalt haben. Habe ich mir selber nicht zugetraut, professionell bemalen lassen war mir zu teuer. Ergebnis: seit einem Jahr steht der ganze Krempel ohne Farbe rum. Bringt mir auch nichts.

    Darum sind Kompromisse wichtig. Man muss auch ehrlich zu sich selbst und seinem Skilllevel sein und einfach mal machen ohne auf Anhieb ein Meisterstück rauszuhauen.
    Das Hobby soll mir Spaß machen. Das beste am Hobby ist für mich die Tätigkeit an sich. Wenn das Ergebnis gut ist ist das super aber das Machen steht darüber. Durch das einfach machen kommt die Routine und die Verbesserung nebenbei von ganz alleine.
    Gruß, René :hello:

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      #3
      AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

      Mir geht es ähnlich wie Sheriff. Hang zur Perfektion bei gleichzeitiger Unfähigkeit frisst Motivation.

      Aber durch das Tal bin ich zum Glück ziemlich durch, auch durch Hilfe von euch. Mittlerweile kann ich schon ungehemmter loslegen (wenn auch noch nicht ganz frei) und schaue mal was am Ende rauskommt. Unterm Strich male ich so mehr, bekomme mehr Übung und nähere mich besseren Ergebnissen.

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        #4
        AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

        Interessantes Thema. Mit stößt da gleich mal der Begriff "Mittelmäßigkeit" unschön auf. Das Wort ist ja generell in der Gesellschaft negativ behaftet. Erst gut ist richtig gut und mittelmäßig ist halt nicht gut, also schon schlecht. Ich glaube ich tue mir deswegen ein bisschen schwer mit diesem Begriff weil er, in Zusammenhang mit unserem Hobby, recht schwammig ist, keine klare Definiton besitzt. Aber wie will ich Kunst, den genau das machen wir, klar definieren? Was für den einen Kunst ist, ist für den anderen nur Schrott. Ich versuche einfach mal meine Gedanken dazu in Worte zu fassen, weil ich denke, das verschiedene Sichtweisen einen oftmals weiter bringen.

        Für mich ist jede Figur die Farbe bekommt schon mal grundsätzlich gut. Den genau das ist der Unterschied zwischen einer einfachen grauen Plastik- oder Metallmini und Kunst, der Versuch mit Farbe der Mini Leben einzuhauchen. Wenn es nur Grundfarben sind ist es dennoch nicht schlecht, denn das ist dann immer noch sehr viel mehr, als die breite Masse geschafft hat. Und auch die Wahl der Grundfarben zeigt ja schon das hier individuell gedacht wird.

        Darauf kann man natürlich aufbauen. Man kann etwas die Kanten hervorheben, die tieferliegenden Flächen dunkler machen, usw. Das kann man so oft machen, bis die perfekte Mini vor einem auf dem Tisch steht. Dazwischen ist jede Möglichkeit vorhanden wie so eine Mini aussehen kann. Und genau das ist der Punkt wo die Wahrnehmungen und Definitionen auseinander driften. Jemand der ein Profi auf dem Gebiet ist, sieht alles was nicht so gut aussieht wie seine eigenen Werke dementsprechend auch als mittelmäßig an. Weil er das potential sieht was noch machbar wäre. Jemand der nicht so weit ist, sieht das gar nicht, weil er es einfach nicht kann. Aber ist er deswegen wirklich nur ein mittelmäßiger Maler? Ich finde es sehr schwer das so zu katalogisieren. Ich glaube das ist einfach nicht möglich. Weil es nämlich auch keine Figur gibt, die jemals fertig ist. Man hört halt einfach irgendwann auf und lässt es gut sein. Aber so richtig fertig ist eine Mini nie.

        Ich male oft auch nicht so gut wie ich es könnte, weil ich vielleicht denke das es für die Figur reicht, weil es ja "nur" ne Spielfigur ist oder weil die Figur mir einfach kein Feedback gibt um mehr aus ihr herauszuholen. Es gibt viele Gründe warum man mal ne Figur nicht so gut bemalt wie man könnte. Hat man sich deswegen in der Mittelmäßigkeit verloren? Ich denke nicht. Man muss sich bewusst machen das es nur ein Hobby für einen ist. Wenn man für sich entscheidet das man Profi in dem sein möchte, dann verlässt man die Pfade des Hobbyismus und kommt zum Geld verdienen. Darum geht es hier aber nicht. Es geht um das Hobby. Ich lasse mal zwei Definitionen zum Thema Hobby zu :
        1. Mit möglichst großem Aufwand den kleinsten Nutzen zu erreichen
        und
        2. Spaß an etwas zu haben ohne sich unter Druck zu setzen, weil man damit ja kein Geld verdienen muss.
        Oft genug macht es mir einfach nur Spaß die Grundfarben aufzutragen, ein bisschen zu highlighten und ein wenig schattieren und fertig. Wenn ich in solchen Stimmungen dann dazu übergehe das ich die Mini ausarbeiten will, dann macht es mir keinen Spaß mehr, die Motivation geht flöten und schlimmstenfalls rühre ich für Monate keine Mini mehr an. Ich glaube es ist einfach wichtig zu merken, wann man welchen Aufwand betreiben kann, ohne die Motivation, den Spaß zu verlieren. Wenn das für andere dann mittelmäßig ist, dann ist das halt so, aber ich habe Spaß dabei. Und wenn ich dann auch noch diese Minis mit anderen teilen möchte, dann rollen vermutlich auch einige mit den Augen, aber man hat dennoch Farbe auf Minis gebracht, man hat der Figur Leben eingehaucht und zwar so, wie nur man selbst es kann.

        Ich denke ich will damit einfach nur sagen, kurz und knapp: Malt wie ihr wollt, so richtig schlecht ist nichts :
        Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

        "Sie Schwanken!" ... "Ausnahmslos!" ... "Sind sie betrunken?" ... "Ich habe entdeckt das mich der Wind härter erfasst als andere. Aufgrund meiner Geschmeidigkeit."

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          #5
          AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

          Naja, Mittelmäßigkeit ist doch eigentlich nichts anderes als die Normalverteilung.
          Man malt halt "ganz gut", aber nichts, was aus der Masse heraussticht. Weder in negativer, noch in positiver Hinsicht. Und die Masse ist eben das Normal, das Gewöhnliche, das Mittelmaß, der Durchschnitt. Je weiter man sich vom Scheitelpunkt der Kurve entfernt, desto extremer (gut oder schlecht) und seltener wird es. Das ist überall so. Bei Schulnoten, im Sport…
          Von daher ist Mittelmaß nichts Negatives, aber auch nichts Positives. Durchschnitt eben.

          Das Mittelmaß dennoch schlecht besetzt ist, ist klar. Jeder ist der beste Autofahrer und hat das schönste und klügste Kind in der Kita.

          Objektiv gesehen gibt es schon schlecht bemalte Minis. Farbe so dick aufgetragen, dass Details verschwinden, Augen, die über das halbe Gesicht gehen, Millimeterweit Details übermalt usw.
          Auch wenn der Maler es nicht besser kann oder wollte, oder es für seine Verhältnisse gut ist, im Vergleich zum Mittelmaß liegt er dennoch auf der linken Seite der Glocke.

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            #6
            AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

            Zitat von Farbpumpe Beitrag anzeigen
            Objektiv gesehen gibt es schon schlecht bemalte Minis. Farbe so dick aufgetragen, dass Details verschwinden, Augen, die über das halbe Gesicht gehen, Millimeterweit Details übermalt usw.
            Auch wenn der Maler es nicht besser kann oder wollte, oder es für seine Verhältnisse gut ist, im Vergleich zum Mittelmaß liegt er dennoch auf der linken Seite der Glocke.
            Dehalb heist es ja auch Mittelmaß. weil es eben recht oder links (Frage des Standpunktes:mrgreen nebe dem Mittelmaß gibt.

            Für mich persönlich ist diese Diskussion sehr befreiend, da ich das ja "nur" als Hobby betreibe sollte der Spaß im Mittelpunkt stehen, selbst (oder fremd-)auferlegte Zwänge oder Messlatten sind bei mir auch nur kontraproduktiv.
            :roll: Alkohol ist keine Lösung sondern ein Destillat, wer Schreibfehler findet darf sie behalten.

            Schachspieler sind Tabletoper, die zu faul sind Figuren zu bemalen und Angst vorm Würfeln haben!

            Aktiver Störer der Harmonie und zynischer Betrachter der Realität:p

            http://coolminiornot.com/artis/thomasmuckus

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              #7
              AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

              Mittelmaß heisst für mich sowas wie Durchschnitt. D.h. im Schnitt sind wir alle "nur" Mittelmaß. Eine Leistungskultur hört sowas nicht gerne. Drum gebe ich dem Artikel recht dass man sich gut überlegen sollte mit wieviel Leistungsanspruch und Wettbewerb man ein Hobby betreiben will. Und Leute mit ähnlicher Vorstellung finden dann zusammen, die einen auf Wettbewerben und die anderen beim Malkränzchen.

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                #8
                AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

                Natürlich sollte und muss der Spaß am Hobby an aller erster Stelle kommen, sonst wäre es ja kein Hobby mehr. Aber für mich ist jedes neue Modell eine Herausforderung und spornt mich an Dinge zu probieren, die ich noch nicht kann und eben auch nicht Mittelmaß sind. Ob mir das gelingt müssen andere entscheiden. Ein bißchen Ehrgeiz ist ja nicht schlecht, solange einen das nicht kaputt macht...

                Für mich persönlich macht das Hobby erst wieder Spaß, seit ich alle "bezahlte/gesponsorte" Projekte abgesagt und nichts mehr angenommen habe. Mit meinen katastrophalen Ausflügen in den Kulissenbau für Film und Fernsehen habe ich doch einiges an Lehrgeld bezahlt. Jetzt baue ich wieder nur für mich und habe rießen Spaß dabei.
                http://fantastische-welten.blogspot.com/

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                  #9
                  AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

                  Tja meins passt ja gut direkt hinter Trulls: Seitdem ich den Profi Status an den Nagel gehängt habe macht es mir auch wieder richtig viel Spaß. Auf Leistungsdruck habe ich keinen Bock mehr. Wertungen, Wettbewerbe interessieren mich nicht mehr. Ich gehe soweit bei meinen Paintjobs wie es mir gefällt. Das wird mal mehr mal weniger sein, je nachdem wie es mir halt grade damit geht. Verglichen mit anderen Profis produziere ich nur Mittelmaß. Verglichen mit Tabletopmalern ist das was ich mache kein Mittelmaß mehr womit wir zu dem kommen was Garbosch ansprach: Was für wen, was Mittelmaß ist, ist eine höchst subjektive Frage. Um in die gleiche Kerbe wie Trull zu schlagen: Seitdem ich nur noch für mich male habe ich wieder riesen Spaß dabei :grin:

                  Die Frage sollte also weniger sein welche Qualität jemand erreicht bei seinem Schaffen sondern warum er es macht, für wen, für was und wie es ihm dabei geht und nicht wie das Ergebnis am Ende ist, denn das ist meiner Ansicht nach vollkommen egal. Das ist je nach Typ, Vorliebe und Können sehr unterschiedlich und kene wirklich relevante Vorgabe die man verallgemeinern kann. Mittelmässigkeit macht also nicht pauschal glücklich, das ist mir echt zu platt und zu undurchdacht. Sondern mehr die Frage warum man malt und nicht wie gut oder schlecht man malt. Was ich aber auf jeden Fall unterschreibe ist das Druck unsinnig und destruktiv ist. Ich denke darum geht`s dem Typen da in dem Video. Das Level was erreicht werden soll muss jeder selber bestimmen. Wie er schon sagt hat nicht jeder die Ambitionen einen Golden Demon zu gewinnen. Ich übrigens auch nicht.

                  Ich könnte besser malen als ich es tue, also wenn ich mich richtig krass anstrengen würde könnte ich besser sein als ich es bin. Will ich aber nicht. Ich mache diesen Run nach immer mehr Leistung nicht mehr mit. Ich habe mich jetzt auf einem Level eingegroovt wo es mir gut gefällt und das ich bequem erreichen kann. Also mein persönliches Mittelmass. Falls ich durch Übung dann von alleine also quasi als ganz organische, ungezwungene Entwicklung besser werde mache ich vielleicht mal mehr, dann kommt da doch noch ein Freehand drauf oder sowas. Aber es darf kein Stress für mich sein. Das ist mein Leitsatz seitdem ich wieder eingestiegen bin. Das funktioniert gut. Was also für mich Mittelmass ist, ist für viele von euch schon Irrsinn. Nur als Beweis dafür das man das nicht verallgemeinern kann.

                  Unter den Leuten die also Wertungen von 8,9,10 bekommen ist meine Leistung Mittelmässig.

                  Unter den Leuten die Wertungen von 5,6,7 bekommen ist es kein Mittelmaß mehr.

                  Mittelmaß ist also höchst relativ. Kommt drauf an von welcher Liga wir sprechen.

                  In dem Sinne wie der Typ das in dem Video meinte müsste es wohl bedeuten: Das Level das man selber aufgrund der eigenen Übung wirklich noch stressfrei und bequem mit viel Spaß im Gepäck erreichen kann und das ist bei jedem Maler ein ganz eigenes. Deshalb habe ich es nicht so mit diesen Verallgemeinerungen, das funktioniert ganz einfach nicht.

                  Für mich ist das pille palle so ein NMM Schwert zu malen, da stricke ich noch gleichzeitig einen Pullover nebenher, für einen Anfänger isses eine unüberwindliche Hürde und der fragt sich wie man das bloss hinkriegt. Einzig die Übung und das Können entscheiden also darüber welches Level jemand mühelos erreichen kann. Das ist der Punkt. Es sollte mühelos gehen, dann macht`s nämlich auch Spaß und genauso wie man das akzeptieren sollte das nicht jeder einen Golden Demon gewinnen will, sollte man auch akzeptieren dass es Leute gibt die an Herausforderungen Spaß haben und ihnen den auch lassen. Gleiches Recht für alle, wie immer
                  Sergio Walgood - Timeshift Lapse
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                  Meine wichtigsten Tutorials:

                  Blending Tutorial Teil 1a - Theorie und Wissen

                  Blending Tutoiral Teil 1b - Farben mischen

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                    #10
                    AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

                    Ich würde jetzt niemanden individuell als mittelmäßig bezeichnen. Dafür ist jeder von uns auf seine eigene Art perfekt.

                    Wenn ich meine Sachen aber mal so im Vergleich anschaue, bin ich beim HvB im Bereich Standard bei Bronze. Also bin ich so bei den fortgeschritteneren Dispaly-Malern ehrlicherweise im Mittelmaß. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Wenn ich mich von irgendwelchen Ansprüchen von außen oder ungesunden/unrealsitischen von innen befreie, kann ich numal ganz entspannt mein eigenes Ding durchziehen. Den Fokus lege ich dann selber fest. Bei mir geht es viel mehr um die Darstellung von Geschichten oder Fantasien, weniger um das perfekte Blending. Bei jemand anderem sieht das wieder anders aus.

                    Problematisch finde ich da oft auch zu überschwengliches Lob. Ich habe schon oft gehört, mit Pizza könnte ich auch super gut verkaufen. Tatsache ist, ich bin viel zu langsam, als dass ich die wirtschaftlich backen könnte. Wenn ich das jetzt glauben würde, würde ich ein Business in den Sand setzen - brauche ich echt nicht. Ist vielleicht etwas weit hergeholt. Ich habe das aber schon oft erlebt, dass Leute mit dem Gedanken spielen mit irgendwelchen Talenten Geld zu verdienen, und von ihren Freunden darin bestärkt werden, obwohl obejtiv betrachtet das mit allem drumherum nicht ausreicht. Da ist es dann besser, man macht sein Hobby wie es einem gefällt und hat Spaß dran.

                    Jeder für sich ist perfekt und einzigartig in dem was er tut. Das aber meist nur, wenn man sich nicht von äußeren Einflüssen leiten lässt. Dann fängt sonst der Spagat und der Frust an. Also besser akzeptieren, dass man in der Gesamtschau vielleicht im Mittelmaß liegt, und dann einfach nur noch Spaß haben an dem was man tut.
                    Die Welt sollte mehr so sein wie meine Filterblase.

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                      #11
                      AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

                      Tach auch,

                      nachdem ich mir gestern mal die Zeit genommen habe, den Youtube-Film in Gänze anzutun, stößt mir die Nutzung des Begriffs "Mittelmäßigkeit" hier sehr negativ auf.
                      Ich finde, dieser Begriff bringt die Diskussion in eine falsche Richtung (aber er klingt erstmal gut provokant).

                      Ich habe den Artikel selbst nicht gelesen, aber was der Kollege von Tabletop Minions sagt, ist:

                      Macht euch mit eurem Hobby keinen Stress.
                      Habt Spass in eurer Freizeit (egal was ihr macht).

                      Wenn ihr dabei (im Vergleich mit anderen) nur Mittelmäßig seit, dann ist das egal, solange ihr Spaß dabei habt.

                      Ich habe das für mich bereits vor einiger Zeit erkannt.
                      Das, was im Moment bei den Figurenmalern abgeht (OSL, NMM, TMM, etc. pp.) ist mir zu viel Arbeit für eine Figur - also lasse ich es, weil mir die Umsetzung zu lange dauert und mir keinen Spass macht.
                      Ich konzentriere mich auf die Dinge, die ich besser kann und die mir Spass machen - und wenn ich dabei besser als Mittelmäßig bin, kann ich damit auch gut leben. :-)

                      viele Grüße
                      Thomas
                      Jetzt mit eigenem Blog - Bei Interesse hier klicken...

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                        #12
                        AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

                        Jawoll habe das Vid auch gesehen als es rauskam. Fand die Diskussion auch sehr interessant. Finde Pellinor hat was wichtiges gesagt:

                        D.h. im Schnitt sind wir alle "nur" Mittelmaß. Eine Leistungskultur hört sowas nicht gerne.
                        Das ist denke ich der springende Punkt. Er sagt es ja auch im Video -> Man geht heute nicht mehr einfach laufen sondern trainiert für einen Marathon oder Halbmarathon.
                        Deshalb ist Mittelmaß auch heut zu Tage negativ behaftet.
                        Es wird inzwischen alles zum Wettkampf quer durch alle Aktivitäten und gleichzeitig durch die enorme Vernetzung auch immer "leichter" sich zu vergleichen bzw. zu sehen was andere machen.
                        Die Gründe sind da denke ich jedoch vielschichtig. Ich denke aber vor Allem Anerkennung spielt für Viele eine große Rolle bei Ihrem streben nach mehr in möglichst kürzester Zeit.

                        Mittelmaß ist für mich auch einfach Durchschnitt.

                        Würde daher dazu tendieren zu sagen 1-4 ist unter Durchschnitt, 5-7 ist Durchschnitt und 8-10 ist über Durchschnitt (im Prinzip müsste man sich die Verteilung ansehen, bei CMON wäre wahrscheinlich 8 noch im Durchschnitt und 5 schon drunter). Klar kann man dann nochmal
                        Finde aber die Unterteilung in Durchschnitt/Profi etwas zu kurz gegriffen, besonders wenn im gleichen Zug Profi=damit Geld verdienen bedeutet.
                        Ich würde mich selbst als Amateur bezeichnen (ein Begriff der im Übrigen auch inzwischen negativ konnotiert ist :mrgreen: ). Amateur steht aber eigentlich für genau das was man als Hobby bezeichnet:
                        Duden:"a. jemand, der eine Tätigkeit aus Liebhaberei, als Hobby betreibt" lat. amator=Liebhaber.

                        Amateur ist zudem (im eigentlichen Sinne) vollkommen Wertfrei und trifft keine Aussage ob gut oder schlecht. Amateure können sogar besser in ihrer Disziplin sein als manche Profis.
                        Ein großer Punkt ist nämlich wie lange man etwas macht. Sachen die einem Spaß machen, macht man in der Regel freiwillig oft und lange. Besser darin wird man mit der Zeit automatisch. Es dauert halt. Am Anfang macht man relativ schnell sichtbare Fortschritte. Irgendwann erreicht man aber erstmal ein Plateau wo viele meinen, dass es keinen Fortschritt mehr gibt. Für den nächsten Fortschritt dauert es dann unverhältnismäßig lange und der Fortschritt ist oft minimal. Das sind so die Frustgrenzen die, denke ich, fast jeder kennt (egal ob Sport, Erlernen von etwas Neuem wie z.B. einer Sprache, Musik etc.)

                        Für mich ist das pille palle so ein NMM Schwert zu malen, da stricke ich noch gleichzeitig einen Pullover nebenher, für einen Anfänger isses eine unüberwindliche Hürde und der fragt sich wie man das bloss hinkriegt.
                        Jup war bei mir damals auch eine rieeeeeeesige Hürde. Die ersten 20 Versuche sahen alle unendlich scheiße aus. Erst nach Stein, dann hatte ich Probleme dass mir das Weiß in den Highlights ausgekreidet ist, dann war ich zu ungeduldig und hatte aufeinmal Löcher und Krater in den Blendings (vorallem in den Highlights)...
                        Wollte es aber unbedingt irgendwann können weil mir der Style unendlich gut gefällt. Also nach Myriaden von Tutorials und Videos hingesetzt und geübt. Irgendwann sah es das erste mal nach Metall aus *Happy* jedoch nach stundenlangem hin und her "geblende". Mit der Zeit wird man jedoch sicherer und automatisch schneller und besser. Ist halt jahrelange Übung. Nur das vergisst man oft gerne (habe ich zumindest das Gefühl).

                        Eine interessante These die ich mal aufgeschnappt habe ist nämlich das wir gar nicht in einer "Leistungsgesellschaft" leben sondern in einer "Erfolgsgesellschaft".
                        Der Unterschied ist, dass Leistung sowohl Erfolg wie Mittelmaß und auch Versagen in einem zeitlichen Rahmen betrachtet, Erfolg an sich aber nur ein positives Ergebnis. Es wird nicht die Leistung bewundert die zum Erfolg geführt hat, sondern lediglich der Erfolg als Endergebnis.
                        -> Das will ich auch und ich will es jetzt sofort ! -> Klappt nit sofort -> Werde ich niemals können, habe kein Talent -> brauch ein neues Hobby!
                        Spricht er ja auch im Video an -> Warum erst damit anfangen, werde da eh niemals hinkommen -.-
                        Wenn nur der absolute Erfolg im Vordergrund steht aber alles was dahin führt nur Frust und Qual ist, dann wird es halt nichts. Kann auch nicht. Wenn mir aber der Weg Spaß macht und ich ihn gerne gehe, kommt das Ziel ganz von allein und ich such mir dann ein Neues damit der Weg nicht endet.
                        "Verbesserung" kommt dann automatisch mit der Zeit. Irgend etwas Neues wird man immer wieder mal probieren. Vll. auch etwas was man schon mal probiert hat, was zu einem früheren Zeitpunkt nicht geklappt hat.
                        Problematisch wird es eben, wenn man ein utopisch weit entferntes Ziel sehr schnell erreichen will. Wenn es einem auf dem Weg dahin keinen Spaß macht weil man zu unzufrieden mit den Zwischenergebnissen ist dann kommt evtl. Druck aber vor allem Frust.

                        Ist bei mir z.B. mit Zeichnen so. Würde ich gerne können, bewundere es auch sehr aber habe ein viel zu hohes Ziel das ich in absehbarer Zeit unmöglich erreichen kann. Was ich fabriziere gefällt mir in der Regel überhaupt nicht (Proportionen stimmen nicht, Anatomie .... hehe lol, Gesichter sehen aus wie bei Picasso ... -.-). Zeichne daher unendlich selten -> werde daher auch nicht besser. Aber Gott sei Dank gibts ja Minis :mrgreen:

                        Ist halt dann ne Frage des Anspruchs an sich selber und in wie weit es Spaß macht. Mit meinem Anspruch und aktuellem Können macht mir Zeichnen halt keinen Spaß :mrgreen:
                        Aber da es Hobbys sind kann man sich das in seiner Freizeit ja aussuchen.

                        Noch meine 0,50€ zu ist ja Kunst:
                        Ist ein ziemlich zweischneidiges Schwert in wie fern man ehrlich zu sich selbst ist denke ich^^
                        Kunst ist halt so ziemlich alles. Spannender ist die Intention dahinter.
                        Z.b. Picasso. Wenn ich ein Gesicht zeichne sieht es mehr nach Picasso aus, als das was ich wirklich abzeichnen will.
                        Der unterschied: Bei mir ist es Mangel an Skill, bei Picasso gewolltes Experimentieren mit Formen und Perspektiven (z.B. oft ein Auge Frontal und das andere Profil). Er hätte durchaus auch klassische Portraits malen können, wollte es aber nicht. Ich will klassische Portraits malen, kann es aber nicht.
                        Jetzt kann man sich natürlich hinstellen und sagen: " Jaaaaaa, dass das bei mir so komisch aussieht ist halt gewollt... ist ja Kunst." aber man belügt sich in dem Moment halt selbst.
                        Wenn man vll. nicht das erreicht hat, was man erreichen wollte, ist es finde ich keine Schande zu sagen: " Ja wollte ich so nicht, aber besser bekomme ich es momentan nicht hin. Aber ich sehe zumindest langsam Fortschritte und das nächste wird wieder ein Stück besser."
                        Die Tendenz bei Figuren/Modellbau geht ja schon ziemlich stark Richtung Realismus/Fine Art. Da sind halt die Regeln recht klar: "Die Realität möglichst nah und im Detail abbilden." Klar muss das nicht jeder unbedingt erreichen wollen (um Gottes willen) aber ich denke für viele das schon so das höchste was man erreichen kann.
                        Hier ist dann halt wieder die Frage wie man damit umgeht. Macht es einem Spaß zu malen auch wenn man noch nicht da ist wo man vll. in ferner Zukunft mal ankommen will ? Oder hat man ein zu hohes Zeil gesetzt und ist zu sehr gefrustet wenn es nicht klappt.



                        TLDNR:

                        Klingt plump: aber Übung macht den Meister. Wenn einem etwas Spaß macht, macht man es oft über lange Zeit und wird automatisch besser. Mittelmaß ist definitiv besser als gar nicht. Würde man einen Internationalen Mini Paint Day einführen und jeden Erdbewohner mit vorgehaltener Waffe dazu verpflichten eine Figur zu bemalen wäre jeder, der es schon eine Weile aus Spaß an der Freude gemacht hat definitiv über Mittelmaß :mrgreen:

                        Es ist gut sich Ziele zu setzten aber es kommt stark auf den persönlichen Ehrgeiz und das Durchhaltevermögen an wenn diese vll. zu hoch gegriffen sind und zu schnell erreicht werden sollen bzw. einem der Weg dahin keinen Spaß macht. Wem der Weg schon an sich Spaß macht, der kommt automatisch irgendwann an

                        Sorry für die "Wall of Text" aber es heißt ja schließlich "Laberecke" :mrgreen:

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                          #13
                          AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

                          Zitat von CyAniDe Beitrag anzeigen
                          Amateur ist zudem (im eigentlichen Sinne) vollkommen Wertfrei und trifft keine Aussage ob gut oder schlecht. Amateure können sogar besser in ihrer Disziplin sein als manche Profis.
                          Sowas von "signed" :grin:

                          Zitat von CyAniDe Beitrag anzeigen
                          Irgendwann sah es das erste mal nach Metall aus *Happy* jedoch nach stundenlangem hin und her "geblende". Mit der Zeit wird man jedoch sicherer und automatisch schneller und besser. Ist halt jahrelange Übung. Nur das vergisst man oft gerne (habe ich zumindest das Gefühl).
                          Nee. Ich hab`s nicht vergessen. Wie könnte ich. Ich weiß noch sehr gut welcher Weg dahin geführt hat. Genau der gleiche wie bei dir. Jawohl, jahrelanges Blenden üben bis der Arzt kommt. Ich versuche aber heute dieses Wissen dazu zu benutzen um für andere den Weg abzukürzen, indem ich zum Beispiel hier im Forum quasi "dabei sitze", wenn hier jemand sowas versucht. Das geht nämlich weil die Ursache für diese lange Lernstrecke nicht nur mangelnde Übung war sondern auch mangelndes Wissen. Das fängt erst an nach Metall auszusehen, wenn wirklich reines Weiß mit ins Spiel kommt. Das war mir damals einfach nicht klar. Ich wusste es nicht. Noch weniger wusste ich wie das gehen soll. Wissen teilen hilft also dabei Lernstrecken für andere kürzer zu gestalten. Mehr können wir ja nicht machen, üben können wir niemandem abnehmen, aber das Wissen in die Hand geben wie das Üben am effektivsten zu gestalten ist das geht schon.

                          Zitat von CyAniDe Beitrag anzeigen
                          Eine interessante These die ich mal aufgeschnappt habe ist nämlich das wir gar nicht in einer "Leistungsgesellschaft" leben sondern in einer "Erfolgsgesellschaft".
                          Der Unterschied ist, dass Leistung sowohl Erfolg wie Mittelmaß und auch Versagen in einem zeitlichen Rahmen betrachtet, Erfolg an sich aber nur ein positives Ergebnis. Es wird nicht die Leistung bewundert die zum Erfolg geführt hat, sondern lediglich der Erfolg als Endergebnis.
                          Yep. Furchtbar ist das. Die Leistung ist erst dann was wert, wenn sie mit einer Auszeichnung bestätigt wird. Das ist einer der Gründe warum ich zum Beispiel meine Minis ab sofort nicht mehr bewerten lasse, weil ich wünsche dass die Leute mal wieder anfangen sich die Mini anzugucken anstatt der Wertung

                          Man sollte sich mal wieder trauen was zu beurteilen ohne das einem irgendeine Autorität oder irgendein "Erfolg" in Form von Medaillen, Trophäen, Wertungen usw. vorgibt ob etwas gut oder schlecht oder mittelmässig ist. Also ich brauche das nicht mehr. Ich kann nicht mehr erfolgreich mit meinen Minis sein, weil mich allem entziehe was massgeblich für Erfolg ist in der Miniaturenszene. Wenn ich keine Wertungen, keine Auszeichnungen usw. für meine Minis mehr bekomme, dann wissen die Leute ja gar nicht ob das gut ist oder nicht nä? : Ich glaube man ahnt jetzt langsam was hier so vor sich geht in mir. Genau das was du da ansprichst, das habe ich so satt.

                          Zitat von CyAniDe Beitrag anzeigen
                          Wem der Weg schon an sich Spaß macht, der kommt automatisch irgendwann an
                          Der ist schon angekommen, weil der Weg ist das Ziel

                          Zitat von CyAniDe Beitrag anzeigen
                          Sorry für die "Wall of Text" aber es heißt ja schließlich "Laberecke" :mrgreen:
                          Alles gut, schön dass du wieder schreibst, ich fühle mich immer so alleine mit meinem Hang zu ausschweifenden Texten, wenn du nicht online bist :

                          Etwas Wichtiges hast du hier noch heraus geschält und zwar der Punkt: Zielsetzung.

                          Genau das ist der Fallstrick. Man kann den Augenblick gar nicht geniessen, wenn man immer nur ein bestimmtes Ziel vor Augen hat. Mit Zielen verhält es sich aber so dass sie nie befriedigen. Kaum hat man eines erreicht setzt man sich das nächste. Das hört nie auf und es gibt nie Frieden, bzw. Zufriedenheit sondern immer nur dieses Getrieben sein dem nächsten Ziel entgegen und es gibt nur einen Weg wieder zur Freude und zum inneren Frieden zu gelangen: Kein Ziel zu haben.

                          Das ist gemeint mit diesem Spruch: Der Weg ist das Ziel. Das kommt ja auch aus der chinesischen Philosophie und das bedeutet ganz einfach dieses entspannte Aufgehen im Augenblick, im Hier und Jetzt, in der Gegenwart. Etwas anderes gibt es nämlich nicht. Die Vergangenheit ist nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht da. Der Augenblick ist also das Einzige was überhaupt ist.

                          Dort findet unser Leben statt im Hier und Jetzt liegen all unsere Möglichkeiten und diesen Moment versäumen wir allzu oft zu nutzen, weil wir im Geiste entweder in der Vergangenheit rumdümpeln oder in einer Zukunft von der wir noch nicht mal wissen ob es sie für uns geben wird (Ziele). Ich sage nicht dass ich diese Kunst schon perfekt beherrsche. Ich falle auch immer wieder drauf rein und merke wie ich plötzlich wieder ganz verbissen irgendeinem Ziel hinter her hetze, aber es fällt mir immer öfter dann wieder ein, wie freudlos und auch schwachsinnig das eigentlich ist und dann kann ich mich wieder entspannen und wieder geniessen :grin: Aber auch das braucht Übung haha.
                          Sergio Walgood - Timeshift Lapse
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                          Blending Tutoiral Teil 1b - Farben mischen

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                            #14
                            AW: Es lebe die Mittelmäßigkeit!

                            Ich poste hier mal was aus meiner privaten You Tube Sammlung. Dieser buddhistische Mönch bringt es perfekt und humorvoll auf den Punkt. Beide Videos sind nur wenige Minuten lang und sein Englisch ist nicht so leicht zu verstehen. Aber für die unter euch, die kein Englisch oder nur schlecht Englisch verstehen sagt er eigentlich genau das was ich grade angesprochen habe. Das Entspannung oder Meditation eben nicht so funktioniert das man es als "Ziel" betrachtet, denn Meditation/Entspannung tritt erst dann ein, wenn man seinen Blickwinkel ändert und eben nicht mehr nach vorne sieht (Ziel), sondern indem man einfach IST. Das ist eine Art ultimatives Loslassen und das absolute Gegenteil von aktivem Handeln. Entspannung kann also erst eintreten, wenn man nicht mehr versucht sich zu entspannen, weil jede Vorbereitung, jedes Bemühen Anspannung und Reibung erzeugt und deshalb niemals zu Entspannung führen kann. Eine weitere Metapher also für "Der Weg ist das Ziel".

                            Weg und Ziel sind hier identisch, weil die Vorstellung aufgegeben wird das man etwas tun müsse um etwas zu erreichen, die Vorstellung aufgegeben wird das es einen Weg überhaupt gibt. Es ist also ein Aufgeben des dualistischen Blickwinkels (Unterscheidung unterlassen) und das ist essentiell für fernöstliche Philosphie und einer der Aspekte, der uns westlich denkenden Menschen so unverständlich und fremdartig erscheint, weil wir sehr linear und zielgerichtet denken. Einheit entsteht, wenn diese Unterscheidung in Weg und Ziel als zwei verschiedene Dinge aufgegeben wird. Ebenso wenn Unterscheidung zwischen Körper und Geist, Ego und Selbst aufgegeben wird.

                            The Tibetan Method Of Relaxation Part 1

                            The Tibetan Method Of Relaxation Part 2

                            Knapp, einleuchtend, erweckend.
                            Sergio Walgood - Timeshift Lapse
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