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Tabletop Terrain á la Hirst Arts

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    Tabletop Terrain á la Hirst Arts

    Hallo Community,

    hier geht es, wie die Überschrift schon sagt um meine Geländeteile von Hirst Arts. Meines Erachtens sind die Formen von Bruce Hirst eine grandiose Möglichkeit, mit verhältnismäßig geringem Aufwand großartiges Terrain zu schaffen. Ich spiele seit der 6. Edition kein Warhammer mehr und auch meine Confrontation Tage liegen schon einige Jährchen zurück.

    Seit 3 Jahren male ich eigentlich nur noch Showcase und versuche meine rudimentären Malkünste etwas voranzutreiben. Doch meine wahre Passion war bisher immer der Geländebau. Ich probiere viel herum und manchmal klappt es und manchmal eben nicht .

    So nun genug geredet und kommen wir zu den Projekten. Zu Beginn werde ich einige meiner fertigen Sachen zeigen und dann werde ich mein WIP Projekt hier einstellen und immer Updaten. Ich hoffe Euch gefällt das Thema und würde mich über Fragen freuen und natürlich wenn ihr an diesem Thema dranbleibt.

    Vielleicht bekommt der ein oder andere ja Lust auch mal ein solches Projekt zu starten...

    Octagon Tower gemäß Bauplan von HA:
    http://www.coolminiornot.com/381660

    Castle Gate:
    http://www.coolminiornot.com/392051
    Dieses Projekt war schon etwas aufwendiger, da es erstens ohne einen Standardbauplan gebaut wurde und Elemente wie den Fluß aus Epoxidharz beinhaltet!

    Ruin on the Hill:
    http://www.coolminiornot.com/411983
    Dieses Gelände wurde ebenfalls ohne Bauplan hergestellt und beinhaltet deutlich mehr Details (z. B. Weathering) wie das Castle Gate.

    #2
    AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

    Hier mal zu der bisher eingesetzten Grundausrüstung:
    - Zange
    - Spatel
    - Holzleim
    - Formen von Hirst Arts
    - Cutter Knife
    - Miliput
    - Keramikmasse
    - Vallejo Spachtelmasse
    - Feilen und Schleifpapier
    - Klammern
    - Styrodur




    Eine Zange solltet ihr natürlich auch griffbereit haben
    - Keramikmasse anstelle von Gips für feine Details, Gips ist leichter es entstehen aber oft Luftlöcher
    - Die Figuren sind von Reaper der Serie Bones, eignen sich für Statuen alle mal



    Wichtig ist, dass man sich erst einmal grundlegend Gedanken macht über die Geometrie und die Bespielbarkeit. Welche Teile dürfen nur lose aufgesetzt werden, damit man diese abnehmen kann.

    Eventuell auch eine Zeichnung anfertigen, das kann helfen Fehler zu vermeiden.
    Zuletzt geändert von Kadarian; 20.05.2017, 17:49.

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      #3
      AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

      Ichkenne die Hirst Arts Formen von einem Freund, der eine riesige Stadtplatte für 40K damit gebaut hat. Die Gussformen sind einfach super. Gerade wenn man damit bastelt merkt man, wie sehr die durch dacht sind und alles (auch von ganz unterschiedlichen Formen) zueinander passt.
      Die Welt sollte mehr so sein wie meine Filterblase.

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        #4
        AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

        Hier der neueste Stand:



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          #5
          AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

          Hi Butch,

          ich finde seine Formen auch großartig. Die taugen zwar nur eingeschränkt für wirklich realistische Dioramen, aber wie gesagt für Tabletop absolut grandios.

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            #6
            AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

            Das nimmt ja echt Gestallt an.
            Coooool.
            Bin leider krank (Männerschnupfen, Halsweh,Ohrnweh....) sonst würde ich heute zum Pinseln vorbei kommen.

            Grüße
            Willst du glücklich sein für eine Nacht, dann betrink dich.
            Willst du glücklich sein für drei Tage, heirate.
            Willst du glücklich sein für ein Leben, schaff dir Farben und Pinsel an.
            (Angepasstes japanisches Sprichwort)

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              #7
              AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

              Dann wünsche ich mal gute Besserung und tyrannisiere die Steffi nicht so

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                #8
                AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                Hallo,

                da es sich bei diesem Projekt um ein Tabletop Gelände handelt, sollte man sich natürlich auch genaue Gedanken über die Bespielbarkeit machen. Ein solches Geländeteil eignet sich natürlich nicht für Armeensysteme wie das frühere Warhammer. Ein solches Geländeteil sollte mit einem Skirmish-System verwendet werden.

                Ich lege auch sehr viel Wert auf einen einigermaßen sinnvollen Aufbau. D. H. wenn eine zweite Ebene da ist, muss es auch eine Treppe geben. Wenn es einen Hochtank gibt, zumindest eine Leiter usw.. Das Steigmaß von Treppen und andere Details lasse ich bei Tabletopgelände außen vor, diese betrachte ich nur bei Dioramen.
                Diese Teile neigen natürlich meistens dazu abzubrechen, deswegen unbedingt vorher ein Konzept machen.

                Bei meinem Geländeteil stehe ich derzeit vor dem Problem, dass ich eine Kuppel errichten möchte. Zum Einen soll die filigran wirken, zum Anderen muss diese natürlich auch abnehmbar sein. Ich habe mir heute zwei Styropor Halbkugeln bestellt und werde diese entweder direkt bearbeiten oder als Unterlage verwenden, das entscheide ich, wenn ich sehe wie dickwandig diese sind. Für das Geländer werde ich ebenfalls noch einige Materialien benötigen: mein derzeitiger Favorit ist Polystyrolplatten und Säulen.

                Nun aber zu dem finalen Stand ohne Dach und Anbauten, ich hoffe Euch gefällt es soweit und falls Ihr Verbesserungsvorschläge habt, immer her damit.

                http://www.bilder-upload.eu/show.php...1496159542.jpg

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                  #9
                  AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                  Was für ein geiles und riesiges Projekt - wieder mal. Ist das gegossene wirklich Gips? Das muss doch Zentner wiegen :-D Da freu ich mich sehr drauf, die weiteren Entwicklungen zu sehen!

                  Ist das eigentlich für Dich, oder veräußerst Du das wieder?

                  LG, D.

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                    #10
                    AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                    Hallo David,

                    willkommen an Bord .

                    Ja habe mich hinreißen lassen mal ein Geländeteil auf Bestellung zu bauen, das geht nach Brasilien. Ist aber schon abzusehen, dass wieder viel zu viele Stunden in das Projekt wandern. Hauptsache es macht Spaß .

                    Hier mein Update:


                    Ich habe mir bei Modulor Architekturbedarf mal ein paar Probematerialien schicken lassen und die Styroporhalbkugeln aus der Bucht für kleines Geld *:

                    MODULOR:
                    10000 0113737 Polystyrol weiß, matt 1,50 x 245 x 495 (Nutzmaß)************** (Plasticcard)
                    20000 0175948 Styrofoam hellblau, beschnitten 2,0 x 330 x 580 mm*********** (top Qualität sehr gut zu schneiden selbst in 2mm)
                    30000 0177106 Polystyrol Rundrohr, weiß ø 3,2 x 1,7* l=610 mm, Nr. 424
                    40000 0811650 ASA Rundstab, weiß ø 4,0* l=1000 mm*******************************(leider vollrohr, muss gesägt werden nicht geschnitten)
                    50000 4500980-000-ST Fimo Air Basic Modelliermasse, farbig 500 g-Packung (17 x 95 x 190), weiß*** (für das Dach)

                    Bei der Bucht zwei Styroporkugeln mit Durchmesser 20 cm und 25 cm

                    Die 25 cm Styroprkugel habe ich verkehrt herum auf das Dach gelegt und den Ring angezeichnet, danach eingeschnitten und fertig ist die Lehre für mein Dach aus Fimo Air. Ich werde eine dünne Scheibe aus dem Fimo ausrollen und dann über den Tempel legen, den Rand dann abtrennen und das Muster ausschneiden im weichen Zustand.

                    Bei dem Geländer habe ich 1,5 cm lange Stücke von der 4 mm Stange abgeschnitten und das Geländer aus dem Styrofoam. Das ist übrigens Sekundenkleberfest . leider stehen einige Pfosten leicht schief, das darf natürlich bei einem Diorama nicht passieren, bei diesem Tabletop-Gelände geht das für mich in Ordnung.

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                      #11
                      AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                      Das seith ja shcon sehr viel mehr nach Diorama aus, als nach Gelänestück. Achtest du bem Bau auch noch auf Bespielbarkeit, oder soll es hauptsächlich sher gut aussehen?
                      Egal wie, ich finde es auf jeden Fall sehr gelungen!
                      Die Welt sollte mehr so sein wie meine Filterblase.

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                        #12
                        AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                        Puh das ist ja der helle Wahnsinn!!! Sieht sehr geil aus :grin: Klasse Idee mit der Kuppel das macht was her. Wie du das nach Brasilien verschicken willst ohne das es kaputt geht ist mir ein absolutes Rätsel und die Versandgebühren werden astronomisch sein *ugh*. Das du das überhaupt her gibst....ich glaube für kein Geld der Welt würde ich das verkaufen. Super das du deine Geländesachen hier jetzt auch postest, das ist eine Augenweide.
                        Sergio Walgood - Timeshift Lapse
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                        Meine wichtigsten Tutorials:

                        Blending Tutorial Teil 1a - Theorie und Wissen

                        Blending Tutoiral Teil 1b - Farben mischen

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                          #13
                          AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                          Feine Sache.

                          Ich muss am Samstag oder so mal wieder bei dir vorbeischauen um das Live zu kritisieren
                          Willst du glücklich sein für eine Nacht, dann betrink dich.
                          Willst du glücklich sein für drei Tage, heirate.
                          Willst du glücklich sein für ein Leben, schaff dir Farben und Pinsel an.
                          (Angepasstes japanisches Sprichwort)

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                            #14
                            AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                            Hallo,

                            erstmal vielen Dank für die positiven Feedbacks, diese lese ich natürlich am liebsten .

                            So nun geht es um die Kuppel, die ich gestern als Pfingstversuch gestartet habe. Wie ich die Lehre aus Styropor gebaut habe, habe ich ja bereits erläutert. Falls Ihr Fragen habt oder es zu ungenau war, immer her damit



                            Wie sich herausgestellt hat, war das ein Glück mit dem Styropor aber dazu gleich noch mehr.

                            Das Ausgangsmaterial ist Fimo Air, ein Ton-ähnlicher Werkstoff der an der Luft trocknet ohne Brennvorgang.
                            Ich habe aus dem Fimo eine dünne Scheibe gewalzt und über die Lehre gelegt. Danach habe ich die Lehre auf den Tempel gesetzt und an der Wand abgeschnitten. Siehe Bild 1.

                            Anschließend habe ich ein Konstruktionskreuz aufgemalt und ein Muster entworfen. Als Hilfsmittel habe ich einen Karton als Kurvenschablone verwendet, da der Karton sich entsprechend biegen und somit der Kuppel anpassen lässt.

                            Dadurch, dass die Lehre aus Styropor war konnte ich mit einem Skalpell tiefe Schnitte entlang des Musters machen. Da das Fimo noch weich ist, zieht man das Muster mit unsauberen Schnitten natürlich beim Ablösen der nicht mehr benötigten Teile kaputt. Ich habe es nicht ausprobiert, die eingeschnittenen Teile einfach nach dem Aushärtvorgang herauszulösen, müßte aber auch gehen. Unsaubere Schnitte können ein solch filigranes Dach dann aber eventuell ganz zerstören, also Vorsicht.

                            Wichtig: Ich bin leicht*asymmetrisch geworden, dies sieht man natürlich leichter wenn man die Teile herauslöst. Ich habe das Muster dann nochmal leicht reguliert.

                            Nachdem ich mit dem Ausschneiden fertig war, habe ich*die Kuppel trocknen lassen.

                            Problem: Leider habe ich erst am Abend gemerkt, dass ich das Schwinden des Materials vernachlässigt habe. Schwinden ist eine Volumenverminderung durch Verdunstung von Material wie z. B. auch im Beton. Da die Kuppel auf der Lehe montiert war kam es zu Spannungsrissen. Da die Masse noch nicht komplett ausgehärtet war, konnte ich das Muster wieder schließen und mit Sekundenkleber fixieren. Ich habe im gleichen Zug aber das Muster gelöst um weitere Schwindrisse zu vermeiden.

                            Durch die Risse, das Schwinden und das Muster anzeichnen hat die Kuppe leichte Unregelmäßigkeiten bekommen und liegt auch nicht mehr satt auf der Mauer auf. Hierfür habe ich die Mauer mit einem sehr glatten Klebeband abgeklebt und die Konstruktion mit Betonfarbe, siehe Bild, angestrichen. Diesen Vorgang werde ich so lange wiederholen bis die Konstruktion schön gleichmäßig aussieht.

                            Ich denke das Ergebnis ist für den ersten Versuch so in Ordnung, ist aber auf jeden Fall verbesserungswürdig

                            Dann mal frohes Bsteln und bis bald.

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                              #15
                              AW: Tabletop Terrain á la Hirst Arts

                              Woooooooooooow!!!:shock: Also erst habe ich ja nur dieses Mini Foto hier gesehen und dachte "sehr witzig", kam dann aber zum Glück *lach* auf die Idee mal drauf zu klicken und dann bin ich fast vom Stuhl gefallen. Du bist ja echt ein irrer, genialer Künstler!!! Boah. Ehrlich gesagt ich fand die Kuppel so wie sie zuerst aussah (also ich dachte echt, das war`s schon) beeindruckend und episch genug, aber das hier.....haut dem Faß nun wirklich den Boden aus.

                              Ein Wahnsinn was für eine Arbeit du dir hier machst, soviel Liebe zum Detail und soviel Ehrgeiz in Richtung Perfektion und Schönheit....hach was selten haha. Bleibt mir nur zu staunen und zu lernen. Danke für deine detailierten Beschreibungen, sehr interessant zu sehen wie man sowas machen könnte und auch natürlich intressant aus deinen Erfahrungen damit zu lernen, was dabei schief gehen könnte. Der Tipp mit dem Fimo Air war auch cool, weil das kannte ich noch nicht. Ich kannte nur das Fimo das man im Backofen härten muss.

                              Ich bin mir sicher du wirst das weiter perfektionieren

                              I stay tuned :-D
                              Sergio Walgood - Timeshift Lapse
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